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Berner Zeitung, 12.09.2011 Der Bund, 12.09.2011 Der Wunsch, Indianer zu werden Der Wunsch, Indianer zu werden Die Verschollenen Lauffeuer Susanne Zapf Virginia Arancio (Gitarre) Wael Sami (Gesang) Marcel Sägesser (Elektroakustik, Komposition) Vox Humana Dr. David Roesner Leo Dick (Komposition, Regie) Samuel Stoll (Horn) Jürg Wyttenbach Der Bund, Bern, Rezension vom 16.09.08 Deutschlandfunk WDR Mosaik: Rezension Video Trailer: Kann Heidi brauchen.... WDR Mediathek Opernnetz.de Taler Taler du musst... Programmheft zu Heidi Warten auf Heidi Die deutsche Bühne 8/08 Felizitas Ammann (Dramaturgie, Textarbeit) Titus Engel (Musikalische Leitung) Barbara Berger (Gesang) Martin Klein (Kontrabass) Jürg Wyttenbach Tassilo Tesche Danielle Bonito (Gesang) Basellandschaftliche Zeitung, 27.11.07 Annekatrin Klein (Tasteninstrumente) Annekatrin Klein (Konzeption) Samuel Stoll Taler, Taler du musst... Daniele Pintaudi (Tasteninstrumente) Taler, Taler du musst... Leo Dick (Komposition, Regie) vis-à-vis Tassilo Tesche (Szenographie, Video) Aargauer Zeitung, 23.01.07 Kann Heidi brauchen, was es gelernt hat?

Die Verschollenen

Das Forum Neue Musik Luzern und Weitwinkel präsentieren


«Die Verschollenen»
Dienstag, 30. März 2010, 20 Uhr
Hörbar Im Kleintheater
Kleintheater, Bundesplatz 14, Luzern



«Die Verschollenen» (2010)
Ein szenisches Konzert für sechs MusikerInnen-PerformerInnen von Leo Dick

Ensemble:

Barbara Berger (Gesang) Wael Sami (Gesang) Virginia Arancio (Banjo) Susanne Zapf (Violine) Samuel Stoll (Horn) Pascal Viglino (Schlagzeug)

Auswandern nach Amerika, um Hunger, Unterdrückung und Perspektivlosigkeit zu entgehen – in dieser existentiellen Zuspitzung kaum vorstellbar für uns heute in Mitteleuropa, bis zum Ende des zweiten Weltkriegs aber selbst in der Schweiz alltägliche Realität. Andere Motive als die pure (wirtschaftliche) Not oder (politische) Verfolgung mögen für heutige Auswanderungspläne aus Europa  bestimmend sein, geblieben ist– trotz mancher Desillusionierung -  die Aura des Wortes ‚Amerika‘ als ein Versprechen auf ein besseres Leben, auf Freiheit, Weite und unbegrenzte (Aufstiegs-)Möglichkeiten. Längst hat sich der Begriff ‚Amerika‘ von der Realität ‚USA‘ abgekoppelt und ist zu einer – für viele Emigranten ebenso gut auch auf Europa übertragbare - Chiffre für eine persönliche Suche aus inneren und äusseren Zwängen geworden.
Dieser individuellen Glückssuche wollen wir mit den Mitteln des instrumentalen Theaters nachspüren. Auf klangszenischem Wege soll ein Spannungsfeld eröffnet werden zwischen (realem) ‚hier’ und (imaginiertem) ‚dort’, zwischen ‚Schweiz’ und ‚Amerika’ – letztlich im übertragenen Sinne auch zwischen ‚Diesseits’ und ‚Jenseits’. Zu diesem Zweck kommen einerseits charakteristische Klangerzeuger wie Alphorn, Talerbecken, Banjo, Fiddle und Militärtrommel zum Einsatz, andererseits in der Verwendung stimmlicher Ausdrucksmittel Textfragmente aus Romanen von Franz Kafka (‚Amerika’), Karl May (‚Winnetou I’, ‚Der Schut’)) und Johanna Spyri (‚Heidi’).
Das Projekt ist in Kooperation mit der Klasse 'Théâtre musical' der Hochschule der Künste Bern entstanden.

© The Author | Online seit: 05.08.2011, 10:01:14